18. März 2026, Pressemitteilung

Frühjahrscheck für Solaranlagen

rhenag Energie rät zur Reinigung von Modulen – Ertrag kann bei verschmutzten Modulen deutlich sinken – Tipps für Neuinstallationen

Siegburg. Mit dem Start in die sonnigen Monate rät rhenag Energie Hausbesitzern, bereits installierte Photovoltaikanlagen zu prüfen und neue Anlagen auf dem Dach sorgfältig vorzubereiten. Denn zwischen März und Oktober erzeugen Solaranlagen rund 80 Prozent ihrer Jahresstrommenge. Verschmutzte Module, kleine Mängel oder Planungsfehler können den Ertrag mindern. „Der Frühling ist ein guter Zeitpunkt für den Blick auf bestehende Anlagen“, erklärt Thomas Beckers, Solarexperte bei der rhenag Energie und ergänzt: „Wer neu baut, sollte auf eine saubere Planung, passende Bauteile und eine fachgerechte Montage achten.“

Frühjahrsputz für mehr Ertrag

Im Herbst und Winter sammeln sich auf Modulen oft Laub, Staub, Moos oder andere Ablagerungen. Bei starker Verschmutzung kann der Ertrag um bis zu 15 Prozent sinken. Thomas Beckers rät deshalb zu einer ersten Sichtprüfung vom Boden oder aus dem Dachfenster. Wer den Stromertrag per App verfolgt, kann aktuelle Werte mit dem Soll oder mit dem Vorjahreszeitraum vergleichen. Der Experte weiß: „Weichen die Werte klar ab, kann das auf Schmutz oder eine technische Störung hinweisen.“ Für die Reinigung und Wartung auf dem Dach sollte ein Fachbetrieb hinzugezogen werden. Das gilt auch dann, wenn sich Kabel gelöst haben oder einzelne Module Schäden zeigen. Bei steckerfertigen Anlagen, sogenannten Balkonkraftwerken, können Eigentümer die Module an gut erreichbaren Stellen selbst reinigen. Dafür sollte die Anlage vorher vom Netz getrennt werden. Geeignet sind salz- und kalkarmes Wasser oder passende Mittel aus dem Handel.

Saubere Planung für eine langlebige Anlage

Entscheidend ist eine ganzheitliche Betrachtung von Dach, Statik und der möglichen Lage der Module. Auch die Randabstände, die Unterkonstruktion, die Leitungsführung und die Anschlüsse müssen zum Gebäude passen. Schon kleine Abweichungen bei der Montage können Folgen haben. Liegen Module oder Schienen an einer kritischen Stelle falsch, wirken bei Sturm hohe Kräfte auf die Dachfläche. Auch bei Steckverbindungen und Kabeln zählt Präzision. Werden Stecker nicht passend kombiniert oder unsauber verbunden, leidet die Haltbarkeit. „Mit einer soliden Planung und einer fachgerechten Wartung laufen Solaranlagen zuverlässig bis zu 30 Jahre. Es lohnt sich, Angebote nicht ausschließlich nach dem Preis zu bewerten“, sagt Thomas Beckers und ergänzt: „Eine gut installierte Anlage kann einen Großteil des Strombedarfs decken – kombiniert mit einem Speicher und je nach Verbrauch bis zu 80 Prozent. Das ist nicht nur gut für unsere Umwelt, sondern macht unabhängiger von Energieimporten.“ Er rät auch bei Balkonkraftwerken dazu, sich für den Anschluss von einer Elektrofachkraft beraten zu lassen. So lässt sich vor der Installation klären, ob Standort, Befestigung und Anschluss zum Gebäude passen.

Verschmutzte Solaranlage auf dem Dach

Bildunterschrift: Eine stark verschmutzte PV-Anlage kann den Stromertrag senken. Quelle: rhenag Energie

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