5 typische Heizfehler, die sie diesen Winter ganz einfach vermeiden können5 typische Heizfehler, die sie diesen Winter ganz einfach vermeiden können

Energiespartipps

5 vermeidbare Heizfehler, die Ihr Portemonnaie schonen und das Klima gleich mit!

Januar 2026

Was wir alle lieben, ist die wohlige Wärme in unseren eigenen vier Wänden. Doch Hand aufs Herz: Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum die Heizkostenrechnung manchmal so "warm" ausfällt? Die gute Nachricht ist: Oft sind es kleine Gewohnheiten, die große Auswirkungen haben. Und das Beste daran? Sie lassen sich ganz einfach ändern!

Besser warm & clever durch den Winter

Heizung aufgedreht, aber trotzdem kalt. Das Problem kennen viele! Es sind oft kleine Gewohnheiten, die uns unnötig Energie kosten. Wir zeigen Ihnen heute fünf typische Heizfehler, die in vielen Haushalten unbemerkt Energie schlucken und wie Sie diese kleinen Energievampire im Handumdrehen vertreiben.

Heizfehler sind oft kleine Gewohnheiten, die uns unnötig Energie kosten.

Fehler Nr. 1: Das Dauer-Kippfenster – der König der Energieverschwendung

Das Problem: „Ich lüfte doch ständig!“, denken sich viele und lassen ihre Fenster den ganzen Tag über auf Kipp stehen. Eine vermeintlich gute Idee, um frische Luft zu bekommen – in Wahrheit aber der schnellste Weg, um die Heizwärme zum Fenster rauszuschmeißen und die Wände auszukühlen.

Warum das so ist: Bei ständig gekipptem Fenster entweicht die warme Luft langsam, aber stetig, während die kalte Luft hereinströmt und die umliegenden Wände, Böden und Decken auskühlt. Das bedeutet: Ihre Heizung muss permanent gegen diesen Wärmeverlust ankämpfen und heizt quasi für draußen mit.

Die clevere Lösung: Stoßlüften! Drehen Sie die Heizung kurz ab und reißen Sie die Fenster für 5 bis 10 Minuten weit auf. Am besten in mehreren Räumen gleichzeitig, um einen Durchzug zu erzeugen. Danach Fenster wieder schließen und die Heizung aufdrehen. So tauschen Sie die gesamte verbrauchte Luft schnell aus, ohne dass die Bausubstanz auskühlt. Das ist nicht nur effizienter, sondern sorgt auch für ein gesünderes Raumklima, da Feuchtigkeit und verbrauchte Luft effektiv abtransportiert werden. Ein kleiner Tipp für die grauen Tage an Rhein und Sieg: Auch wenn es draußen trüb ist, frische Luft tut gut und spart Energie!

Fehler Nr. 2: Der verstellte oder verdeckte Heizkörper – wenn die Wärme im Stau steht

Das Problem: Haben Sie ein Sofa direkt vor dem Heizkörper stehen? Trocknet Ihre Wäsche auf ihm? Oder versteckt ein langer Vorhang den Wärmespender? All das sind klassische Fehler, die die Wärmeverteilung in Ihrem Raum massiv behindern.

Warum das so ist: Heizkörper funktionieren am besten, wenn ihre Wärme ungehindert in den Raum strahlen und zirkulieren kann. Möbel, Vorhänge oder gar Wäschestücke wirken wie Barrieren und blockieren die Wärmeabgabe. Die Folge: Der Raum wird nicht richtig warm, während der Heizkörper auf Hochtouren läuft und unnötig Energie verbraucht.

Die clevere Lösung: Geben Sie Ihren Heizkörpern freie Bahn! Achten Sie darauf, dass Möbel mindestens 30 Zentimeter Abstand haben und Vorhänge nicht über den Heizkörper hängen. Wenn Sie Wäsche trocknen müssen, nutzen Sie dafür einen Wäscheständer und stellen Sie ihn nicht direkt auf den Heizkörper. So kann die Wärme frei zirkulieren und Sie sparen Heizkosten – ganz einfach!

Fehler Nr. 3: Das Thermostat-Chaos – wenn die Technik nicht für uns arbeitet

Das Problem: Viele drehen ihr Thermostat auf die höchste Stufe, um einen Raum schnell warm zu bekommen, oder schalten es aus, wenn sie das Haus verlassen, nur um es später wieder voll aufzudrehen. Oder noch schlimmer: Es gibt gar kein Bewusstsein für die optimale Einstellung!

Warum das so ist: Ein Thermostat regelt die Raumtemperatur und schaltet die Heizung ab, wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist. Wird es komplett aufgedreht, überheizt der Raum oft und verschwendet Energie. Das komplette Abstellen beim Verlassen des Hauses klingt zwar sparsam, kann aber teuer werden, da das erneute Aufheizen eines völlig ausgekühlten Raumes mehr Energie benötigt als das Halten einer niedrigeren Grundtemperatur. Ideale Temperaturen sind übrigens: Wohnzimmer 20-22°C, Schlafzimmer 16-18°C, Küche 18°C.

Die clevere Lösung: Nutzen Sie die Intelligenz Ihrer Thermostate! Moderne programmierbare oder sogar smarte Thermostate ermöglichen es Ihnen, Heizzeiten und Wunschtemperaturen für jeden Raum individuell festzulegen. So ist es morgens warm, wenn Sie aufstehen, und die Temperatur sinkt automatisch, wenn Sie zur Arbeit fahren. Smarte Thermostate können Sie sogar per App steuern – perfekt, wenn Sie spontan länger in Bonn oder Köln bleiben und die Heizung schon auf dem Heimweg von der A59 runterregeln wollen. Das spart nicht nur Energie, sondern erhöht auch den Komfort enorm und ist ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz durch effizientes Heizen.

Heizfehler sind oft kleine Gewohnheiten, die uns unnötig Energie kosten.

Fehler Nr. 4: Undichte Stellen und kalte Füße – wenn die Wärme entflieht

Das Problem: Gerade in älteren Gebäuden sind undichte Fenster, Türen oder Rollladenkästen unsichtbare Energiefresser. Zugluft und kalte Stellen sind ein klares Zeichen dafür, dass Ihre Heizwärme ungehindert nach draußen entweicht.

Warum das so ist: Jede Ritze, jede undichte Stelle ist eine Kältebrücke. Hier dringt kalte Luft ein und warme Luft entweicht. Ihre Heizung muss ständig dagegen ankämpfen, um die gewünschte Raumtemperatur zu halten. Das treibt die Heizkosten unnötig in die Höhe und sorgt für ein ungemütliches Raumklima.

Die clevere Lösung: Oft helfen hier schon einfache Dichtungsbänder aus dem Baumarkt, um diese Lücken zu schließen. Bei größeren Problemen oder alten Rollladenkästen kann eine professionelle Abdichtung oder Dämmung sinnvoll sein. Das ist eine Investition, die sich durch niedrigere Heizkosten und mehr Wohnkomfort schnell rechnet und aktiv zur Ressourcenschonung beiträgt. Wer gut gedämmt ist, braucht weniger Energie.

Fehler Nr. 5: Das "Aus-ist-immer-am-besten"-Missverständnis

Das Problem: „Wenn ich weg bin, stelle ich die Heizung ganz aus – das spart doch am meisten!“ Ein weit verbreiteter Irrtum.

Warum das so ist: Ein komplett ausgekühlter Raum braucht sehr viel Energie und Zeit, um wieder auf eine angenehme Temperatur gebracht zu werden. Die Heizung muss dann über einen langen Zeitraum auf Hochtouren laufen, was den vermeintlichen Spareffekt oft zunichtemacht. Zudem besteht bei starker Auskühlung und mangelnder Belüftung die Gefahr von Schimmelbildung, da sich Feuchtigkeit an kalten Wänden niederschlägt.

Die clevere Lösung: Senken Sie die Temperatur, statt sie komplett abzuschalten. Eine Grundtemperatur von etwa 16 Grad Celsius ist ideal, wenn Sie tagsüber nicht zu Hause sind oder über Nacht schlafen. So kühlen die Räume nicht vollständig aus, und das Wiederaufheizen benötigt deutlich weniger Energie. Es ist ein Balanceakt zwischen Komfort und Effizienz, den Sie mit etwas Übung schnell meistern werden.

Ihr Beitrag zur Wärmewende und für mehr Wohnkomfort

Es sind oft die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen. Mit diesen einfachen Anpassungen Ihrer Heizgewohnheiten können Sie nicht nur Ihre Heizkosten senken und bares Geld sparen, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourcenschonung. Gerade hier im Rhein-Sieg-Kreis, wo wir die Natur direkt vor der Haustür haben, ist uns der verantwortungsvolle Umgang mit Energie besonders wichtig.

Und genau hier kommen wir von der rhenag ins Spiel: Als Ihr regionaler Energiepartner verstehen wir die Bedürfnisse der Menschen und der Häuser hier vor Ort. Wir möchten Sie auf dem Weg zu einem energieeffizienteren Zuhause unterstützen – sei es durch Informationen, innovative Wärmelösungen oder die Möglichkeit, sich beraten zu lassen.

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie noch effizienter heizen oder welche modernen Wärmelösungen für Ihr Zuhause in Frage kommen? Dann besuchen Sie unsere Website oder kontaktieren Sie uns – wir helfen Ihnen gerne, Ihren Winter im Rhein-Sieg-Kreis noch wärmer, cleverer und nachhaltiger zu gestalten!