Gemeinsam mit den Stadtbetrieben Siegburg AöR erweitert rhenag Energie die öffentliche Ladeinfrastruktur in Siegburg. Zum Start des Testbetriebs stehen acht Schnellladepunkte mit einer maximalen Ladeleistung von jeweils 400 Kilowatt bereit. Acht weitere Normalladepunkte mit bis zu 22 Kilowatt sollen folgen.
Siegburg. Am neuen Ladepark an der Konrad-Adenauer-Allee können Elektroautos ab sofort an acht Schnellladepunkten laden. Bis zu acht Fahrzeuge lassen sich gleichzeitig anschließen. Jeder Schnellladepunkt stellt maximal 400 Kilowatt bereit. Wie schnell ein Fahrzeug tatsächlich lädt, hängt insbesondere davon ab, welche Ladeleistung es aufnehmen kann. Mit dem Testbetrieb setzen rhenag Energie und die Stadtbetriebe Siegburg AöR einen wichtigen Schritt beim Ausbau der Ladeinfrastruktur vor Ort um.
Bei einem gemeinsamen Termin am 15. Oktober stellten die Projektpartner den aktuellen Stand des Ladeparks vor. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Kreisstadt Siegburg waren eingeladen. Der Testbetrieb markiert den Beginn der Nutzung, während die Arbeiten am Standort fortgesetzt werden.
Für Andreas Roth, Vorstand der Stadtbetriebe Siegburg AöR markiert der Ladepark einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Elektromobilität in Siegburg: „Wir erleben derzeit eine rapide Entwicklung in der Elektromobilität. Dazu gehört ein rasanter Anstieg beim Bedarf an Lademöglichkeiten. Dem kommen wir gemeinsam mit rhenag Energie mit dem Ladepark an der Adenauerallee nach – neben den zahlreichen Lademöglichkeiten etwa in unseren Parkhäusern“, so Roth.
„Mit dem Start des Testbetriebs erweitern wir das öffentliche Ladeangebot in Siegburg um acht leistungsfähige Schnellladepunkte. Gemeinsam mit den Stadtbetrieben schaffen wir damit eine zusätzliche Möglichkeit, Elektrofahrzeuge mit bis zu 400 Kilowatt je Ladepunkt zu laden. Acht weitere Normalladepunkte sollen folgen“, sagt Norman Petersson, Leiter rhenag Energie.

Insgesamt sind 16 Ladepunkte am Standort vorgesehen. Zusätzlich zu den acht Schnellladepunkten sollen acht Normalladepunkte mit jeweils bis zu 22 Kilowatt in Betrieb gehen. Dann können insgesamt bis zu 16 Fahrzeuge gleichzeitig laden. An den künftigen Normalladepunkten wird nachts keine Blockiergebühr erhoben. Das ermöglicht insbesondere Anwohnerinnen und Anwohnern, ihre Fahrzeuge über Nacht zu laden und dort stehen zu lassen. Die vorhandenen regulären, gebührenpflichtigen Parkplätze bleiben erhalten; die Abrechnung erfolgt über den Kassenautomaten der Stadtbetriebe.

Während des Testbetriebs können Besucherinnen und Besucher die Schnellladepunkte nutzen und regulär parken. Die zusätzlichen Normalladepunkte sind noch nicht verfügbar. Weitere Arbeiten betreffen unter anderem Beschilderung, Markierungen und technische Ausstattung. Zur Verbesserung der Sicherheit ist außerdem die Installation von Kameras vorgesehen. Für die verbleibenden Arbeiten können zeitweise einzelne Bereiche des Ladeparks vorübergehend gesperrt sein.
Auf dem Carport ist bereits eine Photovoltaikanlage mit 54 Kilowatt Leistung in Betrieb. Sie erzeugt erneuerbaren Strom und speist diesen in das Niederspannungsnetz ein. Die Schnellladepunkte werden technisch über das Mittelspannungsnetz versorgt. Damit leistet die Anlage einen zusätzlichen Beitrag zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie.
Der neue Ladepark verbindet leistungsfähiges Schnellladen mit den künftig ergänzten Normalladepunkten und den vorhandenen Parkplätzen. Stadtbetriebe Siegburg und rhenag Energie entwickeln den Standort gemeinsam schrittweise weiter.
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rhenag Energie ist neben dem Beteiligungs- und dem Dienstleistungs- und Beratungssegment das dritte Geschäftsfeld der rhenag Rheinische Energie AG. Als regionaler und digitaler Dienstleister mit Sitz in Siegburg bietet rhenag Energie Strom, Gas, Wasser und maßgeschneiderte Energielösungen für Privat- und Geschäftskunden an. Gleichzeitig ist sie ein verlässlicher Partner für Kommunen, um die lokale Energie- und Wärmewende aktiv voranzutreiben. Die rhenag Energie versorgt über 100.000 Kunden mit Strom, Gas und Wasser im Gebiet von der rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Region bis ins nördliche Rheinland-Pfalz, einschließlich Städten wie Rommerskirchen, Mettmann und zahlreichen Verbandsgemeinden. Mit umfassendem Know-how und regionaler Verankerung entwickelt die rhenag Energie individuelle Lösungen, die eine zuverlässige und zukunftsorientierte Energieversorgung sicherstellen und darüber hinaus die Menschen vor Ort bei ihrer persönlichen Energiewende unterstützen.
